Hormone im Überblick

Hormone, die im Wirkungsbereich von Dr.Matthai von großer Bedeutung sind:

> Schilddrüsenhormone (TSH, fT4, fT3)

Die Schilddrüse ist für zahlreiche Stoffwechselvorgänge verantwortlich. Die von ihr produzierten Hormone beeinflussen die Reproduktivität genau so wie die Figur oder die Haare. Viele Frauen leiden an einer Schilddrüsenfunktionsstörung ohne es zu wissen. Die Bestimmung der Schilddrüsenhormone erfolgt nüchtern aus dem Blut.  

> Östrogene (E2)

E2 = Östradiol ist das klassische weibliche Sexualhormon und wird überwiegend von den Eierstöcken gebildet. Ein Mangel führt zu Zyklusstörungen, Wechselbeschwerden und einem Verlust an Knochendichte. Je nach Zyklusphase und Lebensalter können unterschiedliche Werte im Blut gemessen werden.  

> Progesteron

Das Gelbkörperhormon wird primär vom Eierstock durch den Eisprung produziert. Es gehört zur Gruppe der Gestagene und ist bei Kinderwunsch-Patienten von spezieller Bedeutung. Eine Messung ist nur in der zweiten Zyklushälfte sinnvoll. Darüber hinaus kann ein Mangel an Progesteron auch zu prämenstruellen Beschwerden (PMS), Stimmungsschwankungen oder Schlafstörungen führen.   

> Luteinisierendes Hormon (LH)

LH wird vom Gehirn produziert und gehört zu den Gonadotropinen. Es ist für den Eisprung verantwortlich und kann als Zusatzkriterium bei gewissen Hormonstörungen herangezogen werden. Je nach Zyklusphase liegen unterschiedliche Blutwerte vor. 

> Follikelstimulierendes Hormon (FSH)

FSH wird vom Gehirn produziert und gehört zu den Gonadotropinen. Es verursacht die Follikelreifung und sorgt damit für ausreichend Östrogen in unserem Blut. Hohe FSH-Werte sprechen für den hormonellen Wechsel und das Versiegen der Eierstockfunktion. 

> Prolaktin

Dieses Hormon wird vom Gehirn produziert und ist primär für die Milchproduktion in und nach der Schwangerschaft verantwortlich. Hohe Prolaktinwerte entstehen durch chronische Stressbelastung, als unerwünschte Nebenwirkung von Medikamenten oder kleine Tumore im Gehirn und können zu Zyklusstörungen und Haarproblemen führen.  

> Testosteron

Das klassische männliche Hormon wird bei der Frau größtenteils vom Eierstock gebildet. Es ist wichtig für den Knochen, die Haut, die Libido, den Antrieb, die Stimmung und die Gewichtsregulation. Sowohl ein Mangel als auch ein Überschuss an Testosteron kann zu Beschwerden führen. 

> Dehydroepiandrosteron (DHEA)

Beim DHEA handelt es sich um ein Hormon das von der Nebenniere gebildet wird, im Körper in verschiedene Hormone umgewandelt werden kann und primär eine männliche Hormonwirkung hat. Es hat verschiedene Aufgaben. Unter anderem spielt es eine Rolle als Anti-Aging-Hormon und als Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

> Wachstumshormon (HGH)

Bekannt als das Anti-Aging-Hormon wird HGH vom Gehirn gebildet. Ab dem 35. Lebensjahr kann die Produktion nachlassen und so zu einem Mangel führen. Im Erwachsenenalter ist HGH unter anderem für die Regeneration und Reparatur von Zellen zuständig. Weiters fördert es den Muskelauf-  und Fettabbau.   

> Insulin

Ein Hormon das von der Bauchspeicheldrüse gebildet wird. Es wird durch die Zufuhr von Kohlenhydraten ausgeschüttet, um Zucker, Aminosäuren und Fettsäuren aus dem Blut in die Zellen zu schleusen. Weiters wirkt Insulin als Gegenspieler anderer Hormone und greift so auch in den Fettstoffwechsel ein. 

> Cortisol

Unser Stresshormon Nummer eins. Es wird von der Nebennierenrinde gebildet und ist lebenswichtig, um den Körper in Gefahrensituationen zu unterstützen. Ein Überschuss an Stresshormonen kann sich aber auch nachteilig auf die Figur auswirken. Die Messung sollte in den Morgenstunden erfolgen.

> Serotonin

Ein Hormon und Neurotransmitter, der vom Gehirn produziert wird und bei vielen Menschen mangelhaft vorliegt. Die Aufgaben des Serotonins liegen bei der Regulation des Schlafes, des Appetitverhaltens und der Stimmungslage. Eine Messung ist sowohl im Blut als auch im Urin möglich.  

> Melatonin

Melatonin wird einerseits im Gehirn produziert und kann zusätzlich im Blut aus Serotonin gebildet werden. Es gilt als Hauptregulator des Schlaf-Wach-Rhythmus und bekanntes Anti-Aging-Hormon. Ein Mangel führt in vielen Fällen zu Schlafstörungen. 

> Pregnenolon

Pregnenolon ist sozusagen die Muttersubstanz aller Hormone und kann im Körper in verschiedene Hormone verstoffwechselt werden. Ein Mangel kann im höheren Lebensalter auftreten und in weiterer Folge vor allem zur Abnahme der kognitiven Leistungsfähigkeit führen.